Das Briefing hat unseren Claim endlich in eine Sprache gebracht, die der Außendienst im Listungsgespräch nutzen konnte. Einziger Wermutstropfen: Die zweite Runde brauchte einen Tag länger als geplant, weil wir intern noch SKUs nachgeschoben haben.
Stimmen
Was nach dem Briefing übrig bleibt
Kurze Rückmeldungen und zwei ausführlichere Launch-Geschichten — jeweils mit Bezug auf konkrete Leistungen.
Montags liegt das Wochenbriefing vor dem ersten Statuscall. Besonders hilfreich sind die kurzen Einordnungen zu Konkurrenzlaunches in unserer Preislage — nicht nur die nackte Produktliste.
Im Workshop haben wir drei Regalzeilen formuliert, die jetzt auf der neuen Dose stehen. Kein Theater, dafür klare Entscheidungen am Tisch.
Projektgeschichten
Relaunch Fruchtaufstrich, Norddeutschland
Vor dem Relaunch fehlte eine gemeinsame Linie zwischen Verpackungstext und Handelpräsentation. Im Launch-Briefing wurden Claim, Herkunftszeile und POS-Dreisatz festgelegt; der Außendienst erhielt eine einseitige Sprechkarte. Sechs Wochen nach Listenstart folgte der Launch-Review: Die Herkunftszeile wurde in Filialen häufig zitiert, der emotionale Claim dagegen kaum. Für die Herbstaktion wurde deshalb die Regalzeile gestärkt und der lange Claim in die Online-Kommunikation verschoben. Ergebnis war weniger Verwirrung im Team — und klarere Prioritäten für die nächste Sortimentswelle.
Saisonaler Eistee-Launch, LEH bundesweit
Das Team wollte den öffentlichen Kampagnenstart und die Listungsgespräche parallel fahren. Im Briefing trennten wir bewusst zwei Zeitachsen: Handelstexte und Muster bis Ende März, öffentliche Markenstimme erst nach gesicherter Listung. Die Kampagne startete später als ursprünglich geplant, dafür stand das Produkt im Juni im Kühlregal — mit POS-Texten, die Filialleiter ohne Nachfragen aufstellen konnten.