27. Mai 2026

Sommerlistungen: warum Juni oft zu spät wirkt

Für saisonale FMCG-Produkte entscheidet nicht der Kampagnenstart im Juli, sondern das Gespräch mit dem Handel im Frühjahr.

Frisches Obst und Gemüse auf einem Marktstand

Saisonale Produktlaunches im Lebensmittelhandel folgen einem Kalender, der strenger ist als viele Marketingpläne. Wer im Juni noch mit Claim und Muster kämpft, trifft oft auf bereits gefüllte Sommerregale.

Praktisch heißt das: Das Kommunikationsbriefing muss stehen, bevor die Außendiensttermine im März und April beginnen. Dann können Handelspartner die Story in ihre eigenen Aktionswochen einbauen — und nicht nur als Nachzügler-SKU behandeln.

Ein Getränkehersteller aus Norddeutschland verschob deshalb den öffentlichen Kampagnenstart um drei Wochen nach hinten, damit zuerst die Listungsgespräche mit fertigen POS-Texten laufen konnten. Die Markenkommunikation wirkte später, aber der Platz im Kühlregal war gesichert.

Planen Sie für saisonale Launches also zwei Zeitachsen: eine für den Handel, eine für die öffentliche Markenstimme. Beide gehören in dasselbe Briefing.

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